Heft 
2019: Band 81 (2019): Gender & Technik
Entstehung
Seite
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Gender; Technik; Museum.

weitere fachgebiets- und museumsübergreifende Kooperationen, Vernetzungen und reflexive Strategien (S. 16). Einen guten Ausgangspunkt bietet auch die Internetseite http://www.gendertechnikmuseum.de/, wo die verschiedenen Bei­träge des Buches ebenso wie zahlreiche weitere Materialien (nach wie vor) kostenlos abrufbar sind. Hier findet sich u. a. auch das DokumentMuseum & Gender. Ein Leitfaden von Smilla Ebeling.

Beim Layout wurde leider etwas übers Ziel hinausgeschossen: Zu jedem Bei­trag gibt es einen Abstract, doch leider ist die weiße Schrift auf knallgrünem Untergrund nicht wirklich gut lesbar. Etwas irritierend ist auch die Zitierweise innerhalb der Texte, so finden sich neben Literaturverweisen in Klammern auch manchmal Fußnoten; diese befinden sich aber nicht am Ende der Seite, sondern jeweils auf der Blattinnenseite mittig im Text. Im BeitragTechnologien der Ge­schlechter finden sich außerdem noch wörtliche Zitate aus den durchgeführten Interviews in grüner Schrift - ebenso mittig auf der Blattinnenseite. Schade ist, dass diese offenbar in keinen Zusammenhang zum übrigen Text gesetzt wurden, sie wirken dadurch leider etwas verloren.

Alles in Allem ist das Buch aber gut strukturiert und die Abstracts am Beginn jedes Aufsatzes ermöglichen einen schnellen Überblick. Die nach Themen ge­ordnete umfangreiche Literaturauswahl in einem eigenen Anhang am Ende des Buches ist hilfreich für eine weitere Vertiefung, ebenso finden sich jeweils am Ende der einzelnen Beiträge eigene Literaturhinweise.

Die Publikation richtet sich sicherlich vorrangig an Museumsmitarbeiterjnnen, aber meines Erachtens nach kann jede_r Interessierte für sich Wissenswertes herausholen: So erhalten einerseits Personen, die ein Museumnur als Be­sucher kennen, einen guten Einblick in die Überlegungen hinter den Ausstel­lungsobjekten, andererseits bekommen Kuratorjnnen zahlreiche Beispiele aus der Praxis geboten und finden so Anregungen, die eigene Sammlung neu zu hinterfragen und erfrischende Aspekte hineinzubringen.

Alexandra Wieser Wien

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