16 für Welthandel nach Schloss Aspang am Wechsel in Niederösterreich umgelagert. 1985 gelangte dieser Bestand ans Technische Museum. Hier fand er in den folgenden Jahren und während der Schließzeit des Museums ab 1992 zunächst wenig Beachtung. In den neu eingerichteten Schausammlungen des TMW tauchte die WKS erst relativ spät auf. Für die beiden ersten wiedereröffneten großen Bereiche„Bergbau und Schwerindustrie“ bzw.„Energie“ wurde sie noch gar nicht berücksichtigt. In den Jahren 1999 und 2000 erfolgte aber eine erste Teilbearbeitung im Sammlungsbereich„Produktionstechnik“ unter Beteiligung des Lebensmittel- und Biotechnologen Helmut Reiner. Erst in der Dauerausstellung„Alltag – eine Gebrauchsanweisung“ wurde ab 2005 eine Reihe von Objekten der WKS zur Schau gestellt. Eine Aufarbeitung größeren Stils geschah am TMW in den Jahren 2009 bis 2012 im Rahmen eines„ForMuse“-Projekts, das vom damaligen Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung finan ziert wurde. Dieses wurde von der Biologin und Warenkundlerin Susanne Gruber und später vom Museumskustos Christian Stadelmann geleitet. In diesem Zeitraum wurde rund die Hälfte der Sammlung in einer neuen fahrbaren Regalanlage im TMW-Depot Breitensee eingebracht. Im Jahr 2013 fand diese Aufstellung ihren Abschluss. Damit ist die Kollektion erstmals in ihrem ganzen Umfang gut zugänglich. Seit mehreren Jahren ist sie auch WKS-REGALANLAGE, TMW-Depot Breitensee
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Draht und Drachenblut : die Warenkunde-Sammlung des Technischen
Museums Wien / Hubert Weitensfelder
Seite
16
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