Heft 
1934: Zweites Heft : Auer von Welsbach / von Franz Sedlacek
Entstehung
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Sechster Abschnitt.

Mit dem Gasglühlicht, das mit Leuchtkörpern der zuletzt angegebenen Zu­sammensetzung, nämlich von gleichen Teilen Zirkon- und Lanthanoxyd aus­gestattet war, trat Auer nun an die Öffentlichkeit. 1

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Abb. 14. Auers Laboratorium im chemischen Institut in der Währingerstraße.

Bild auf der Titelseite von: ,,Illustriertes Wiener Extrablatt vom i. Februar 1886.

Im Text, der die neue Erfindung dem Leser erläutert, heißt es u. a. :Dr. von Auers Atelier . . . ist von 6 bis 8 Uhr Abends, wo der Erfinder sein Licht persönlich demonstriert, förmlich belagert von Fachmännern aus allen Weltgegenden."

Auer hatte die Arbeiten zu seiner Erfindung im zweiten chemischen Uni­versitätsinstitut in der Währingerstraße, das Adolf Lieben leitete, ausgeführt. Dorthin lud er zu Anfang des Jahres 1886 die Vertreter der Presse ein und erläuterte

1 Diese Leuchtkörper waren anfangs mit kleinen Mengen von Cersalz verunreinigt. Da sich zeigte, daß dieser Cergehalt von günstigem Einfluß auf die Leuchtkraft sei, wurde später absichtlich etAvas Cersalz zugesetzt.