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Sechster Abschnitt.
Mit dem Gasglühlicht, das mit Leuchtkörpern der zuletzt angegebenen Zusammensetzung, nämlich von gleichen Teilen Zirkon- und Lanthanoxyd ausgestattet war, trat Auer nun an die Öffentlichkeit. 1
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Abb. 14. Auers Laboratorium im chemischen Institut in der Währingerstraße.
Bild auf der Titelseite von: ,,Illustriertes Wiener Extrablatt “ vom i. Februar 1886.
Im Text, der die neue Erfindung dem Leser erläutert, heißt es u. a. : „Dr. von Auer’s Atelier . . . ist von 6 bis 8 Uhr Abends, wo der Erfinder sein Licht persönlich demonstriert, förmlich belagert von Fachmännern aus allen Weltgegenden."
Auer hatte die Arbeiten zu seiner Erfindung im zweiten chemischen Universitätsinstitut in der Währingerstraße, das Adolf Lieben leitete, ausgeführt. Dorthin lud er zu Anfang des Jahres 1886 die Vertreter der Presse ein und erläuterte
1 Diese Leuchtkörper waren anfangs mit kleinen Mengen von Cersalz verunreinigt. Da sich zeigte, daß dieser Cergehalt von günstigem Einfluß auf die Leuchtkraft sei, wurde später absichtlich etAvas Cersalz zugesetzt.