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Neunter Abschnitt.
Diese Methode, die Kombination des Osmiums mit Kohle oder organischer Substanz zum Zweck der Formung, leitet bereits zu Auers Pasteverfahren über, das ihm schließlich den Erfolg brachte. Fr beschreibt es folgendermaßen : 1 „Amorphes
Abb. 18. Osmiumlampen. Links 10O-Voltlampe mit 50 Hefnerkerzen, rechts 20 Voltlampe mit 8 Hefnerkerzen. Der Leuchtfaden wurde beim Glühen beweglich und mußte durch seitliche Glasstützen gehalten werden.
Osmium, wie man es durch gelindes Glühen von Osmylditetramminchlorid 2 leicht erhält, wurde unter Zusatz von Zucker oder auch für sich zu feinstem Pulver zerrieben und geschlämmt; das Osmiumpulver wurde hernach mit einer viskosen Lösung von Gummi oder gebranntem Zucker versetzt und zur Paste geknetet. Diese wurde hierauf in einen mit einer feinen Düse versehenen Zylinder gebracht
1 Elektrotechn. Zeitschr., 42. Jalirg. (1921), S. 454.
* Das Original enthält (len Druckfehler „Osminditetraminchlorid“.