Auers Persönlichkeit, sein Lebensabend und Tod.
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haben Lehrer und Schüler den Büchern eine gewisse pietätvolle Ehrfurcht nicht vorenthalten. Als Bunsen starb, hinterließ er eine schöne Bibliothek von größtenteils unaufgeschnittenen Bänden. Auer erwarb sie und verwahrte sie — ebenso unbenützt — in Treibach.
Hatte Auer von Welsbach infolge seiner Eigenart, werdende Arbeiten nicht aus der Hand zu geben, eigentlich nie wirkliche Mitarbeiter, so legte er die Weiter-
Abb. 24. Dr. Carl Auer von Welsbach in seinen letzten Lebensjahren.
fiihrung fertiger Arbeiten, seiner Industrieunternehmungen, stets in die Hände bewährter Männer, die er dafür zu finden verstand. Es liegt eine bewundernswerte Stärke darin, daß dieser Mann sich von seinen großartigen Industriegründungen nicht dauernd in Bann schlagen ließ, sondern immer wieder den Weg zum Jungbrunnen seiner Wissenschaft zurückfand. Seinen Fähigkeiten nach war Auer auch Industrieller, seiner Neigung nach war er Gelehrter.
Man wird kaum einen zweiten Naturforscher finden, der die wissenschaftliche Tätigkeit seines Lebens so sehr auf ein einziges Forschungsfeld konzentrierte, wie Auer von Welsbach. Schon als Heidelberger Student hatte er sich für die seltenen